Anonym asked:
Du bist ein so tolles Mädchen. Deine Zeilen die du schreibst, sie berühren. Finde mich in so vielem, das du schreibst wieder. Du musst wissen,das du es einfach verdient hast glücklich zu sein. In dir steckt so unglaublich viel Gefühl, so viel Gutes! Ich bin mir sicher, früher oder später wirst du es schaffen. Ich denke an dich. &' bleib bitte stark,Liebes. xoxo

Danke, Graugesicht. Es macht Mut oder so ähnlich, vielleicht Hoffnung.

verstört

die Stimme sagte mir, ich sollte
diesen müll nicht schreiben,
ich dürfte nicht, gedichte seien
für blumenwiesen
sehnsucht, liebe,
blätterrascheln.

ich hörte nicht und schrieb.

bestimmt

Ich kratze mir
die Beine blutig und
die Arme dazu,

die tausend
Schackenstiche sind
der Grund dafür.

bestimmt.

Ich weiß nicht, was ich davon halten soll, dass ich dich anflehen will, zu mir zurückzukommen und mich nicht mehr allein zu lassen. Viel zu viel los in meinem Kopf.

Vielleicht muss ich meinen Körper und meine Gedanken ausziehen und jemand anderem anziehen, ich weiß doch selbst nicht, damit umzugehen. Ich brauche jemanden, der mir erklärt, wie man ich ist, alleine schaffe ich es nicht. 

"Das Problem ist nicht, dass wir nicht wissen; wir wissen; wir wissen nur nichts mit unserem Wissen anzufangen."
Ich, in einer alten Mail an meinen alten Nicht-mehr-Müllmann

Indem ich meine psychischen Störungen als Person neben mich setze, schneide ich sie aus mir selbst, extrahiere sie als Teil von mir aus mir heraus. Ich weiß, dass das nicht wirklich gut oder gesund ist, und ich habe Angst davor, dass ich ihm bald einen Namen gebe, diesem Wesen neben mir, und ihn anspreche und mit ihm spreche, aber ich kann nicht anders. Wenigstens für kurz gewinne ich so Distanz zu diesem anderen Ich. 

Ich würde nichts lieber tun, als mir den Arm entlang und aufzuschneiden. Und ich weiß, dass es schlecht ist, dass ich daran denken muss, aber gut, weil ich es nicht wirklich tue. Obwohl es so einfach wäre. 

Wenn du mich jetzt fragen willst, warum ich über Hoffnung schreibe, obwohl ich zehn Meter tief in meiner Verzweiflung stecke, lass es. Ich hätte keine Antwort für dich.

'Grün ist doch nicht ohne Grund deine Lieblingsfarbe' meinte er lächelnd. Ich starrte ihn an und runzelte die Stirn. 'Grün ist die Farbe des Lebens. Das weißt du doch besser als jeder andere, kleines Waldmädchen.'